Replique: Automating 3D Printing Processes and Expanding Partner Network

Die auf Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) spezialisierte 3D-Druckplattform Replique, die zuvor aus BASF herausgelöst wurde, hat eine Partnerschaft mit dem LKW-Hersteller MAN geschlossen, um einen Materialhub zu schaffen. Die Firma hat nun eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. STS Ventures führt die Runde an, die dazu verwendet werden soll, die 3D-Druckschritte und -prozesse zu automatisieren sowie das Replique-Partnernetzwerk auszubauen. Darüber hinaus hofft das Unternehmen, dass dies die Integration mit ERP- und anderen Werkzeugen ermöglichen wird.

Replique hat 100 Produktionspartner, die den eigentlichen 3D-Druck durchführen und die Replique-Plattform Kunden wie Danfoss, Miele und Alstom zur Verfügung stellen. Dieser asset-light Plattform-Ansatz dürfte bei Investoren auf Interesse stoßen, ähnlich wie Modelle wie Xometry. Während sich Xometry auf neue Prototypen und zu fertigende Teile konzentriert, liegt das Interesse von Replique in Ersatzteilen.

Ersatzteile und das digitale Lager stellen ein aufstrebendes Einsatzgebiet für den 3D-Druck dar. Unternehmen wie Pelagus 3D, Immensa, DB Schenker und 3YOURMIND erforschen alle diese Anwendung. Es handelt sich um eine verlockende Möglichkeit, da große Industrie- und Fertigungsunternehmen Milliarden in Lagerbeständen gebunden haben, die oft jahrzehntelang auf Regalen liegen. Derzeit ist dies die Standardbetriebsweise, bei der wenig unternommen wird, um dieses gebundene Kapital zurückzugewinnen oder zu reduzieren. Mit einem digitalen Lager und qualifizierten 3D-gedruckten Ersatzteilen können die Lagerbestände reduziert werden. Für jede neue Generation von Geräten muss weniger Geld in Ersatzteile investiert werden. Darüber hinaus können Unternehmen profitabel Teile anbieten, die zu teuer für die herkömmliche Fertigung sind oder nicht hergestellt werden können, weil ein Lieferant nicht mehr aktiv ist.

Derzeit ist nicht bekannt, welcher Prozentsatz der Teile erfolgreich als Ersatzteile im 3D-Druckverfahren hergestellt werden kann. Es ist auch unklar, wie viele weitere Teile in Zukunft durch technologische Fortschritte verfügbar sein werden. Es könnte sein, dass nur wenige Teile zuverlässig und profitabel im 3D-Druckverfahren hergestellt werden können, wodurch der 3D-Druck im MRO-Bereich ein Nischenmarkt bleibt. Selbst als Nische kann dies eine höchst rentable und nützliche Aktivität für industrielle Unternehmen und Firmen wie Replique sein, ohne dass es einer bedeutenden Kapitalinvestition bedarf.

Wenn sich jedoch herausstellt, dass mehr Teile im 3D-Druckverfahren hergestellt werden können, könnte das MRO-Geschäft das Service-Büro-Geschäft in Bezug auf Rentabilität und Wachstum übertreffen. Unternehmen könnten durch den 3D-Druck erhebliches Kapital freisetzen, wodurch diese Tätigkeit für viele der größten Unternehmen weltweit finanziell attraktiv wird. Es liegt in der Verantwortung von Replique und seinen Wettbewerbern, die Aufmerksamkeit der Finanzvorstände zu erlangen und ihre Bemühungen in diesem vielversprechenden Bereich zu beschleunigen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) basierend auf den Hauptthemen und Informationen, die in dem Artikel präsentiert wurden:

1. Was ist Replique?
Replique ist eine auf Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) spezialisierte 3D-Druckplattform.

2. Mit welchem LKW-Hersteller hat Replique eine Partnerschaft geschlossen?
Replique hat eine Partnerschaft mit dem LKW-Hersteller MAN geschlossen, um einen Materialhub zu schaffen.

3. Welche Finanzierungsrunde hat Replique abgeschlossen?
Replique hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen, angeführt von STS Ventures. Die Mittel sollen verwendet werden, um die 3D-Druckschritte und -prozesse zu automatisieren und das Replique-Partnernetzwerk auszubauen.

4. Wie viele Produktionspartner hat Replique?
Replique hat 100 Produktionspartner, die den eigentlichen 3D-Druck durchführen und die Replique-Plattform Kunden wie Danfoss, Miele und Alstom zur Verfügung stellen.

5. In welchem Bereich liegt das Interesse von Replique?
Das Interesse von Replique liegt in der Herstellung von Ersatzteilen.

6. Was macht den 3D-Druck im Bereich MRO attraktiv?
Der 3D-Druck bietet die Möglichkeit, Ersatzteile herzustellen und diese in einem digitalen Lager zu lagern. Dadurch können Lagerbestände reduziert und Unternehmen können profitabel Teile anbieten, die zu teuer für die herkömmliche Fertigung sind oder nicht mehr hergestellt werden können.

7. Wie rentabel könnten 3D-gedruckte Ersatzteile für Unternehmen sein?
Wenn mehr Teile erfolgreich im 3D-Druckverfahren hergestellt werden können, könnte das MRO-Geschäft das Service-Büro-Geschäft in Bezug auf Rentabilität und Wachstum übertreffen. Unternehmen könnten durch den 3D-Druck erhebliches Kapital freisetzen und diese Aktivität finanziell attraktiv machen.

Weblinks:
Replique-Website
MAN LKW-Website
STS Ventures-Website
Pelagus 3D-Website
Immensa-Website
DB Schenker-Website
3YOURMIND-Website