FABRX plant Gründung einer US-amerikanischen Tochtergesellschaft, um den amerikanischen Markt zu bedienen

Das britische Pharma-Druckunternehmen FABRX hat bekannt gegeben, dass es eine Tochtergesellschaft namens FABRX US in den USA gründen wird. Die Entscheidung zur Expansion nach Amerika wurde getroffen, da bereits eine hohe Nachfrage nach den Technologien und Dienstleistungen von FABRX auf dem amerikanischen Kontinent besteht. Das Unternehmen möchte mit der Eröffnung einer operativen Basis in den USA den amerikanischen Gesundheitsmarkt besser bedienen und personalisierte Medikamente für mehr Patienten zugänglich machen.

FABRX ist eine Start-up-Firma aus Großbritannien und entstand aus einer Ausgründung der University College London. Das Unternehmen verfügt über eine Tochtergesellschaft in Spanien, die Künstliche Intelligenz und Software einsetzt, um die Entwicklung neuer Medikamente zu ermöglichen. Zu den Produkten und Dienstleistungen von FABRX gehören das Software-Paket M3DIMAKER Studio, mit dem Druckdateien bearbeitet werden können, sowie der KI-basierte Druckbarkeitsvorhersager M3DISEEN. Außerdem bietet das Unternehmen eine App für das Feedback von Patienten an. FABRX besitzt zwei Pharma-3D-Drucker, den M3DIMAKER 1 und den M3DIMAKER 2. Der M3DIMAKER 1 ist für Labore gedacht und basiert auf einem Extrusionsverfahren, während der M3DIMAKER 2 bis zu drei Druckköpfe hat. Jeder Drucker kann drei verschiedene Druckköpfe aufnehmen: Ein Standard-FDM-Kopf, ein Gel-Extrusionskopf und ein Heißschmelzextrusionskopf, der speziell für die Kombination verschiedener Pulver entwickelt wurde. Darüber hinaus kann ein UV-Aushärtegerät hinzugefügt werden, um den Druck zu vervollständigen. Durch den Einsatz dieser verschiedenen Druckköpfe können eine Vielzahl von Wirkstoffen auf innovative Weise eingesetzt werden.

FABRX entwickelt auch pharmazeutische Tinten, die den Einstieg erleichtern, und veröffentlicht umfangreiche Forschungsarbeiten zum Pillendruck. Dabei werden Themen wie die Verwendung von MRI zur Untersuchung der Auflösung von Tabletten, Masseneinheitlichkeitsprüfung für Produktionsläufe, die Verwendung von maschinellem Lernen zur Vorhersage von Ergebnissen und implantierbare Geräte behandelt. FABRX scheint viele Lösungen zu entwickeln, die für die Erforschung von Polypillen oder neuen Darreichungsformen von großem Wert sind. Die personalisierte Medizin und die individuelle Dosierung versprechen reale Fortschritte. Zum Beispiel macht es Sinn, dass eine 60 Kilogramm schwere und eine 120 Kilogramm schwere Person unterschiedliche Dosierungen erhalten sollten. 3D-gedruckte Medikamente könnten darüber hinaus viele weitere Innovationen ermöglichen, wie beispielsweise schneller wirkende Pharmazeutika und Medikamente, die Therapien effizient miteinander kombinieren.

Die Expansion von FABRX in die USA zeigt das enorme Potenzial des amerikanischen Marktes und den Umstand, dass dort sehr viele Compounding-Apotheken florieren. Diese Apotheken, von denen es bis zu 7.500 gibt, stellen ihre eigenen Medikamente her. Sie können individuelle Dosierungen oder spezielle Mischungen und Formulierungen herstellen, die sonst nicht erhältlich sind. Einzigartige Darreichungsformen oder Kombinationstherapien sind nur einige der Möglichkeiten, die diese Compounding-Apotheken bieten. Krankenhausapotheken, die oft spezialisierte Formulierungen herstellen, stellen einen weiteren vielversprechenden Markt dar. Auch Forschungseinrichtungen, Universitäten und Pharmaunternehmen sind vielversprechende Zielgruppen. Mit dem 3D-Druck von Pillen können kleine Produktionsläufe durchgeführt, neue Dosierungsformen entwickelt, Freisetzungsverhalten verändert und das alles schneller und kostengünstiger als zuvor. Wir hoffen alle, dass individualisierte Therapien und Innovationen wie das 3D-gedruckte Medikament Spitiram schon bald Wirklichkeit werden.

Bis dahin ist die Forschung der Hauptmarkt, zusammen mit den 7.500 Compounding-Apotheken in den USA. Diese könnten durch den 3D-Druck echte Kostenvorteile erzielen und neue Effizienzen entdecken. Maßgeschneiderte Medikamente sind ihr tägliches Geschäft. Es besteht die allgemeine Meinung, dass sie aufgrund dieser Tatsache schneller auf den 3D-Druck umsteigen werden. Obwohl der Markt für 3D-gedruckte Pillen noch am Anfang steht, sind die Kosteneinsparungen, einzigartigen Einsatzmöglichkeiten und das Potenzial bereits evident.

Angesichts der Chancen ist es erstaunlich, dass FABRX und CraftHealth zu den wenigen Unternehmen gehören, die daran arbeiten, unsere Medikamente effizienter und nützlicher zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass wir in diesem Bereich noch viel mehr Innovationen sehen werden.

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FAQ:

1. Was hat das britische Pharma-Druckunternehmen FABRX bekannt gegeben?
FABRX hat bekannt gegeben, dass es eine Tochtergesellschaft namens FABRX US in den USA gründen wird.

2. Warum expandiert FABRX in die USA?
FABRX expandiert in die USA, da bereits eine hohe Nachfrage nach den Technologien und Dienstleistungen des Unternehmens auf dem amerikanischen Kontinent besteht. Das Unternehmen möchte den amerikanischen Gesundheitsmarkt besser bedienen und personalisierte Medikamente für mehr Patienten zugänglich machen.

3. Was sind einige der Produkte und Dienstleistungen von FABRX?
Zu den Produkten und Dienstleistungen von FABRX gehören das Software-Paket M3DIMAKER Studio, der KI-basierte Druckbarkeitsvorhersager M3DISEEN, eine App für das Feedback von Patienten sowie zwei Pharma-3D-Drucker, der M3DIMAKER 1 und der M3DIMAKER 2.

4. Wie können verschiedene Druckköpfe bei den Pharma-3D-Druckern von FABRX eingesetzt werden?
Die Drucker von FABRX können drei verschiedene Druckköpfe aufnehmen: Ein Standard-FDM-Kopf, ein Gel-Extrusionskopf und ein Heißschmelzextrusionskopf, der speziell für die Kombination verschiedener Pulver entwickelt wurde. Dadurch können eine Vielzahl von Wirkstoffen auf innovative Weise eingesetzt werden.

5. Welche Vorteile bietet der 3D-Druck von Pillen?
Der 3D-Druck von Pillen ermöglicht kleine Produktionsläufe, die Entwicklung neuer Dosierungsformen, die Veränderung des Freisetzungsverhaltens und all dies schneller und kostengünstiger als zuvor. Zudem ermöglicht er personalisierte Therapien und Innovationen wie das 3D-gedruckte Medikament Spitiram.

Glossary/Definitions:
– Tochtergesellschaft: eine Firma, deren Mehrheitseigentümer eine andere, größere Firma ist
– Künstliche Intelligenz (KI): ein Bereich der Informatik, der sich mit der Entwicklung von intelligenten Maschinen und Programmen beschäftigt
– Extrusionsverfahren: ein Verfahren zur Formgebung, bei dem Material durch eine Düse gepresst wird
– Gel-Extrusion: ein Verfahren, bei dem ein Gel durch eine Düse gepresst wird
– Heißschmelzextrusion: ein Verfahren, bei dem ein Material durch Erhitzen geschmolzen und durch eine Düse gepresst wird
– Polypillen: Kombination von verschiedenen Medikamenten in einer Tablette
– Masseneinheitlichkeitsprüfung: ein qualitativer Test zur Überprüfung der Masse eines pharmazeutischen Produkts

Suggested Related Links:
FABRX: Offizielle Website von FABRX.
CraftHealth: Offizielle Website von CraftHealth, einem Unternehmen, das ebenfalls an der Effizienzsteigerung von Medikamenten arbeitet.