Die Rolle des privaten Eigenkapitals bei der Weiterentwicklung der additiven Fertigung

Das private Equity (PE) Sektor spielt eine immer größere Rolle bei der Weiterentwicklung der additiven Fertigung (AM), insbesondere im Bereich der Dienstleistungen in den USA. Eine der führenden Unternehmen, die diesen Trend vorantreibt, ist CORE Industrial Partners, das gemeinsam mit anderen PE-Gruppen den nordamerikanischen Markt für fortschrittliche Fertigungsbüros konsolidiert. Mit dem erfolgreichen Abschluss von 887 Millionen US-Dollar an Kapitalzusagen hat CORE nun gezeigt, dass es dies auch weiterhin tun wird.

Mit 685 Millionen US-Dollar für den CORE Industrial Partners Fund III, L.P. (Fund III) und 202 Millionen US-Dollar für den CORE Industrial Services Fund I, L.P. (Services Fund I) hat das Unternehmen in den letzten fünf Jahren mehr als 1,58 Milliarden US-Dollar an Verpflichtungen von begrenzten Partnern erhalten. Fund III wird die Flaggschiffstrategie von CORE fortsetzen und sich auf den Erwerb von Fertigungs- und Industrietechnologieunternehmen konzentrieren. CORE beabsichtigt, seine Investitions- und Betriebsexpertise zu nutzen, um das Wachstum zu fördern und langfristige Werte zu schaffen.

Die Einführung des Industrial Services Fund I markiert einen strategischen Wechsel in Richtung des Sektors industrieller Dienstleistungen, der derzeit ein signifikantes Wachstum verzeichnet. Diese Veränderung wird durch die Rückverlagerung von Industrien und die weitverbreitete Einführung von Industrie 4.0-Technologien in Nordamerika vorangetrieben.

CORE ist vor allem für die Gründung eines konsolidierten digitalen Fertigungsdienstleisters unter FATHOM bekannt. Nach einem SPAC-IPO im Jahr 2021 geriet der Dienstleister finanziell ins Stocken, da der SPAC-Markt und der allgemeine Wirtschaftsmarkt schwankten. Daraufhin übernahm das CORE-Team die Führung bei FATHOM in der Hoffnung, das Unternehmen zurückzuführen.

Darüber hinaus gründete CORE ein separates, privates Dienstleistungsbüro namens UPTIVE, bestehend aus kleineren, renommierten Fertigungsunternehmen. CORE unterstützt außerdem den 3D-Drucker-Hersteller 3DXTECH sowie andere Unternehmen, die AM-Materialien herstellen. Dies zeigt, dass CORE trotz des Schwerpunkts auf Dienstleistungen flexibel in seiner übergeordneten Strategie ist oder eine umfassendere Vision für den Markt hat.

Derzeit gibt es zahlreiche Unternehmen in der Branche, die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken und attraktive Chancen für PE-Gruppen bieten. In einigen Fällen können diese Unternehmen keine Akquisitionen abschließen und sind gezwungen, ihre Ausrüstung bei Auktionen zu verkaufen. Wir haben dies bereits bei Uniformity Labs und Arevo gesehen, aber es gibt sicherlich auch andere AM-Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, einen Käufer zu finden. In solchen Fällen können PE-Unternehmen einspringen und potenziell jedes Unternehmen übernehmen, von dem sie langfristigen Wert erwarten. Wenn der Markt also den Tiefpunkt erreicht hat oder kurz davor steht, können sie diese Vermögenswerte zu einem guten Preis erwerben und sie in Zukunft möglicherweise konsolidieren oder in andere Unternehmen integrieren.

Wer CORE im kommenden Jahr kauft oder unterstützt, wird uns zeigen, in welche Richtung sich der Markt entwickeln könnte, und wir werden sicherlich weitere PE-unterstützte Unternehmen sehen. Um die Diskussion fortzusetzen, kontaktieren Sie uns gerne unter 3DPrint.com. Unser Proton Mail-Konto bietet eine anonyme Möglichkeit, privat mit uns zu sprechen.

FAQs – Private Equity-Unternehmen CORE Industrial Partners in der additiven Fertigung

Frage: Was ist CORE Industrial Partners?
Antwort: CORE Industrial Partners ist ein Private Equity-Unternehmen, das eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung der additiven Fertigung (AM) spielt.

Frage: Was ist der Schwerpunkt von CORE Industrial Partners?
Antwort: CORE Industrial Partners konzentriert sich auf die Konsolidierung des nordamerikanischen Marktes für fortschrittliche Fertigungsbüros.

Frage: Wie viel Kapital hat CORE Industrial Partners erhalten?
Antwort: CORE Industrial Partners hat insgesamt 1,58 Milliarden US-Dollar an Kapitalzusagen von begrenzten Partnern erhalten.

Frage: Welche Strategie verfolgt CORE mit dem Fund III?
Antwort: Der Fund III konzentriert sich auf den Erwerb von Fertigungs- und Industrietechnologieunternehmen, um das Wachstum zu fördern und langfristige Werte zu schaffen.

Frage: Was ist der Industrial Services Fund I?
Antwort: Der Industrial Services Fund I ist ein strategischer Schritt von CORE hin zu industriellen Dienstleistungen, da dieser Sektor derzeit ein signifikantes Wachstum verzeichnet.

Frage: Welche Unternehmen gehören zur CORE Industrial Partners Gruppe?
Antwort: CORE hat unter anderem das konsolidierte digitale Fertigungsdienstleistungsunternehmen FATHOM sowie das private Dienstleistungsbüro UPTIVE gegründet. Sie unterstützen außerdem den 3D-Drucker-Hersteller 3DXTECH und andere AM-Materialhersteller.

Frage: Welche Chancen bieten sich PE-Unternehmen in der additiven Fertigung?
Antwort: PE-Unternehmen können wirtschaftlich schwache Unternehmen übernehmen und deren Vermögenswerte zu einem guten Preis erwerben. Dadurch können sie diese Unternehmen konsolidieren oder in andere Unternehmen integrieren.

Frage: Wie könnte sich der Markt entwickeln?
Antwort: Die Entwicklung des Marktes wird maßgeblich von den Investitionen und der Unterstützung für Unternehmen wie CORE Industrial Partners beeinflusst werden.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter CORE Industrial Partners.